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WOHNBAU SANKT RADEGUND - WB BEITRAG

Behutsamer Umgang mit dem vorgefundenen städtebaulichen Kontext, spielt beim Entwurf für die Wohnbebauung Sankt Radegund eine wesentliche Rolle. Die gewählten kleinteiligen Baukörper fügen sich in den bestehenden städtebaulichen Kontext ein und ergänzen somit das Erscheinungsbild der Ortschaft. Diese Kleinteiligkeit ist sowohl im Strukturplan erkennbar, sowie auch von der Hauptstraße aus ersichtlich. Die Bebauung schmiegt sich an den Hang und es entsteht eine vielfältige Silhouette, welche den Charakter des Ortes widerspiegelt. Unterstrichen wird die Verbundenheit der Wohnbebauung mit der Ortschaft durch die gewählte Fassadenfarbe, welche an die Bauten vom Kalvarienberg erinnert.

 

Die Größe der Häuser und damit verbunden die Anzahl der Wohnungen, wurde außerdem so gewählt, dass nach jetzigem Stand, ein Aufzug lediglich in den Häusern 3 und 6 installiert werden muss. Alle weiteren Häuser können nachträglich mit einem Aufzug ausgestattet werden. Der Platz dafür wurde berücksichtigt.

 

Um auf die Lärmbelastung, ausgehend von der Hauptstraße Rücksicht zu nehmen, wurden nicht nur die Baukörper so positioniert, dass im Quartier eine beruhigte Zone entsteht, es wurde zudem die Bebauung nach Westen abgerückt um zusätzlich eine Pufferzone auszubilden. Dadurch wird es außerdem geschafft, dass die geforderten oberirdischen Stellplätze außerhalb vom Quartier Platz finden. Das heißt kein motorisierter Individualverkehr im Areal.

 

Die in den Grünraum eingebetteten Wege, welche sich organisch durch das Quartier ziehen und unterschiedliche Plätze ausformulieren, sind lediglich für Fahrradfahrer und Fußgänger reserviert. Auch der Wanderweg ist Teil dieses Wegenetzes und verläuft im westlichen Bereich über das Quartier und wird teilweise unter den L-Förmigen Baukörpern geführt.
Bei der Grünraumgestaltung wird zwischen öffentlichen und privaten Bereichen unterschieden. Sämtlichen Erdgeschosswohnungen ist ein privates Grün zugeordnet. Alle weiteren Wohnungen verfügen über Balkone oder Loggien.

 

Unter der Wohnbebauung befindet sich eine Tiefgarage mit 80 Stellplätzen, erschlossen wird diese im nördlichen Bereich des Areals mittels überdeckter Rampe. Die Tiefgarage ist, wie auch die Wohnbebauung in 3 Bauabschnitte aufgeteilt. Über Rampen sind die einzelnen Bereiche miteinander verbunden. Sämtliche Häuser sind an die Tiefgarage angeschlossen und können direkt von dieser erschlossen werden. Ein witterungsgeschützter Zugang zu allen Wohnungen ist somit gewährleistet.

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